Der Weg der sinti und Roma

Ausstellungseröffnung im Buchcafe.

Nicht nur Juden wurden im Nationalsozialismus verfolgt. Auch Gewerkschafter, SPD-Mitglieder, Kommunisten und eben auch Sinti und Roma. Über die Geschichte dieser Gruppe wurde während der Eröffnung der Ausstellung berichtet. Dr. Udo Engbring-Romang schlug in seinem Vortrag einen großen Bogen von der Einwanderung nach Deutschland, über die Stigmatisierung schon damals und die Verfolgung, Entrechtung und Vernichtung der Gruppe im Nationalsozialismus. Aber die „Verachtung“ ging auch in der BRD weiter, hier sei nur an die bayrische Landfahrerverordnung erinnert.

Dr. Roeder berichtete seine Erlebnisse.

Hartmut Thuleweit erinnerte in seiner Begrüßung daran, dass die Sinti und Roma auch heute noch menschenunwürdig behandelt werden – bei uns werden sie ausgegrenzt und auf dem Balkan leben sie u. a. in totaler Armut, weill sie nicht anerkannt sind.

Die Ausstellung ist bis zum 12. März im FREIraum (Badestube 20, ehem. Buchcafe) zu besichtigen. Gruppen werden gebeten einen Besuchstermin telefonisch zu vereinbaren (0176-52034601 oder 0152-52056484). Ansonsten besteht die Möglichkeit zu den Öffnungszeiten des FREIraumes die Ausstellung zu besuchen (Montag: 16:30 – 18:00 Uhr, Dienstag: 10:00 – 12:00 Uhr, Donnerstag: 15:00 – 18:00 Uhr).sinti13sinti10sinti7sinti5sinti8sinti9sinti1sinti1asinti2sinti3sinti4sinti6

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